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Eternal Harp

Die Sphären tönen, doch wir können sie nicht hören. Den Pythagoräern war das Kreisen der Gestirne Klang. Platon erzählt in seiner Politeia von Sirenen, je eine den acht Sphären zugeordnet, die jede einen Ton singt, zusammen eine Konsonanz. Bei Anderen sind diese Wesen auch die Musen und bald ist es der Engel große Schar. Von Cherubim in Tier- und Menschen-Mischgestalt, und unter ihnen der Gestürzte, Satan, besingen diese hohen Geister ihre Sphären. Hinab bis zu den Seraphim in Menschenform, den Boten – angeloi – ; denn auch wenn wir dem Sphärenklang nicht lauschen können, sind doch die Töne seine Botschaft.

 

Den Klang der Sphären fand Pythagoras im Schwingen der gespannten Saite wieder. So wie die Saite je nach ihrer Länge klingt, so schallt im himmlischen Akkord die Sphäre, entsprechend ihrer Ferne. Am Monochord – dem Kanon – lässt dieses Tönen sich erahnen. Die Harfe ist des Kanons große Schwester und so gewiss das Instrument, das jene hohen Geister schlagen. Sie tuns gemeinsam mit der Violine, dem kleinen Bruder wiederum vom Trumscheit mit nur einer Saite, die sanft man mit dem Bogen streicht.

 

Die Äolsharfe wird vom Wind gespielt und in ihr lauschen wir den Geistern. Greift nun der Mensch selbst in die Saiten, so wird der Klang zur Brücke in die Sphären. Wir werden eingestimmt auf’s Tönen ferner Kreise; beginnend noch im kleinen Rund des Ich, sich windend weit hinaus in Raum und Zeit. Es mag der Erde unerhörte Größe sein, des Meeres Tiefen, der Kelten Moore, des Himmels Höhe in den Straßen Buenos Aires‘, der Downton Abbey lodernder Kamin. Dann tauchen Wassergeister auf, die Engel heben ihre Flügel, und treiben Menschlein her mit unerklärter Absicht. Sie sehnen sich, sie lieben sich, sie hassen sich und ziehen ihre Runden. Und irgendwann gelangen alle in den Himmel. Zumindest hören wir von ihm. (Martin Fitzenreiter)

 

Anna Fitzenreiter: Konzertharfe *, Keltische Harfe **, Häuslerharfe ***
Knut Zimmermann: Violine

Musikstücke

01. I Giorni (Ludovico Einaudi) **
02.

Last Night´s Joy Irish Traditional ***

03. – 05.

Suite del ángel: Milonga del ángel, La muerte del ángel, Resurrección del ángel (Astor Piazzolla) *

06. – 10.

aus Luz y Norte: Zarambeques, Chaconas, Marionas, Canarios, Pavane (Lucas de Ribayaz) ***

11.

Fhear a´Bhata Scottish Traditional ***

12.

Greensleeves English Traditional ***

13. – 15. Gnossienne 1, 2, 3  (Erik Satie) *
16. – 20.

The Minstrels Adieu to his Nativ Land (John Thomas Version für Hakenharfe) ***

21.

Downton Abbey (John Lunn) **

22.

Canon in D (Johann Pachelbel) **

23.

Méditation religieuse für Violine und Harfe (Jules Massenet) *

24.

Wind Beneath My Wings (Larry Henley & Jeff Silbar) **

25.

New Blues (Deborah Henson-Conant) **

26.

The Nightingale (Deborah Henson-Conant) **

Hörproben
Last Night´s Joy Irish Traditional ***

La muerte del ángel (Astor Piazzolla) *

Greensleeves English Traditional ***

Wind Beneath My Wings (Larry Henley & Jeff Silbar) **

Music from the Islands

Alles Keltische klingt; kaum eine andere landscape of mind scheint so mit Tönen verbunden zu sein. Landschaften, castles, die See und Geschichten; es ist, als ob stets Klänge herüberwehen. Der Wind trägt den singenden Ton der Flöte, so unendlich traurig, so himmelhoch froh. Das Land bettet der Harfe wogenden Klang.
Das Keltische singt. Es singt, was man nicht sagen kann. Von der traurigen Liebe, der Einsamkeit; doch auch vom Hoffen und Stolz. Es singt von der jungfräulichen Königin, von verschwundenen Bräuten, von Bergen und Seen, singt auch vom Tod. War nicht die erste Flöte Gebein und die Harfe von Elfen geschaffen?
Der Reiz und der Ton der Inseln haben die Barden zu Liedern gerührt, Renaissance- und Barockkomponisten herausgefordert, die englische Musik des 20. Jahrhunderts inspiriert. Die charakteristische splendid isolation prägt einen speziellen Umgang auch mit der tönenden Tradition. Sie macht die britische Musik eigenartig besonders, vom schlichten Volkstanz bis zur kunstvollen Sonate. (Martin Fitzenreiter)

 

Ute Metzkes: Sopran-, Alt -, Tenor und Bassblockflöte (BF)
Anna Fitzenreiter:  Manualharfe und Pedalharfe (M, P)

Musikstücke

01. She Moves Through the Fair (Traditional Irish) M
02.

Off She Goes & She’s Gone (Trad. / D. Henson-Conant / A. Fitzenreiter) BF & M

03.

Sídh Beag agus Sídh Mór (T. O’ Carolan 1670-1738) BF & M

04.

Vigin Queen (The English Dancing Master / John Playford 1623-1686) BF & M

05.

Oranges and Lemons (The English Dancing Master / John Playford) BF & M

06. – 10.

Scottish Suite (Norman Fulton 1909-1980; Prelude, Air, Musette, Nocturne, Reel BF & P

11. – 14. Four Diversions 1968 (John Turner); 1. Intrada, 2. Waltz, 3. Aubade, 4. Hornpipe BF & P
15.

Watching the Wheat (John Thomas 1826 -1913) P

16. – 19.

Sonata for Treble Recorder (Herbert Murrill 1909 -1952); 1. Largo, 2. Presto, 3. Recitativo, 4. Finale,BF & P

20.

She Rose and Let me in (Trad.) BF & M

21.

Long cold Nights (Apollo’s Banquet 1691, Playford) BF

22.

Budro, an Irish Dance BF

23.

The Monagham Jig (Trad. Irish) BF & M

24.

Mrs. Gordon of Gight (Trad. Scottish) BF & M

25.

She Moves Through the Fair (Trad. Irish) M

Hörproben
She Moves Through the Fair (Traditional Irish) M

Watching the Wheat (John Thomas 1826 -1913) P

Scottish Suite; Air (Norman Fulton 1909-1980) BF & P

The Monagham Jig (Trad. Irish) BF & M

Musique pour faire plaisir

„Beim Komponieren sind die schönsten Theorien das Allerletzte woran ich denke. In erster Linie sind es nicht die gedanklichen Autobahnen, denen mein Interesse gilt, sondern die Waldwege“, antwortete Jean Françaix nach seiner Arbeitsweise befragt. Sein Anliegen war stets „Musique pour faire plaisir (Musik, die Freude macht)” zu komponieren. In diesem Sinne haben wir das Programm unserer CD, die in der St. Hedwigskathedrale in Berlin aufgenommen wurde, zusammengestellt.
Sie hören Werke französischer Komponisten und Tangomusik von Astor Piazolla gespielt von Knut Zimmermann (Konzertmeister der 2. Violinen der Staatskapelle Berlin) und Anna Maria Fitzenreiter (Harfe).

Musikstücke
01. Zebrina Divertissement pour violon et harpe (Bernard Andrès)
02. – 07.

Fantasie op. 124 pour violon et harpe (Camille Saint-Saëns)

08.

Le cygne „Der Schwan“ pour violon et harpe (Camille Saint-Saëns)

09.

Fantasie op. 35 pour harpe (Louis Spohr)

10. – 11.

Esquisses Antiques pour violon et harpe I. Scaphé, II. Dryades (Désiré-Émile Inghelbrecht)

12.

Milonga del ángel Arrangement: Anna Fitzenreiter (Astor Piazolla)

13. Aus „Histoire du Tango” Café 1930 pour violon et harpe (Astor Piazolla)
14. – 18.

Cinque Piccoli Duetti pour violon et harpe: Preludio – Pastorale – Canzonetta – Sogno – Rondo (Jean Francaix)

Hörproben
Fantasie op. 124 pour violon et harpe (Camille Saint-Saëns)

Fantasie op. 35 pour harpe (Louis Spohr)

Aus „Histoire du Tango” Café 1930 pour violon et harpe (Astor Piazolla)

Cinque Piccoli Duetti pour violon et harpe (Jean Francaix): Preludio

Jolivet-Quintett – Kammerkonzert

Das Jolivet-Quintett wurde 1999 gegründet und sieht sich in der Tradition des „Quintette Instrumental de Paris”. Im Mittelpunkt des Repertoires stehen Werke des Französischen Neoklassizismus. Darüberhinaus präsentiert das Quintett Kompositionen anderer Stilepochen in großer Programmvielfalt und kleineren Besetzungen. Die Musiker sind Solisten der Staatskapelle Berlin und des Berliner Sinfonie-Orchesters, mit Ausnahme von Anna Maria Fitzenreiter.

 

Knut Zimmermann – Violine, Claudia Stein – Flöte,

Stefan Giglberger – Violoncello, Felix Schwartz – Viola,

Anna Maria Fitzenreiter – Harfe

Musikstücke

01. Adagio und Fuge F-Dur, KV 404a; nach der Fuga Nr. 8 von Wilhelm Friedemann Bach (Wolfgang Amadeus Mozart)
02.

Trio B-Dur, D 471, Allegro für Violine, Viola und Violoncello (Franz Schubert)

03. – 04.

Deux Interludes pour flute, violon et harpe, Andante espressivo, Allegro vivo (Jacques Ibert)

05.

Serenade für Violine, Viola und Violoncello op. 10, Tema con variazioni (Ernst von Dohnányi)

06. – 07.

Quartett für Flöte, Violine, Viola und Violoncello, C-Dur KV 285b, Allegro, Thema mit Variationen I-IV (Wolfgang Amadeus Mozart)

Hörproben
Deux Interludes pour flute, violon et harpe, Andante espressivo (Jacques Ibert)

Deux Interludes pour flute, violon et harpe, Allegro vivo (Jacques Ibert)